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Recht / Zivilrecht 
Dienstag, 21.05.2019

Warnung vor bissigen Hunden muss deutlich erkennbar sein

Die Beschilderung „Durchgang verboten!“ genügt nicht, um vor einem bissigen Hund zu warnen. Das hat das Amtsgericht Augsburg entschieden (Az. 19 C 2923/17).

Ein Schäferhund hatte eine Frau auf dem Grundstück einer Tierfarm angegriffen und sie schwer im Brustbereich und am Arm verletzt. Das Gericht sprach ihr Schmerzensgeld in Höhe von 1.800 Euro und den Ersatz des materiellen Schadens zu (zerrissene Bekleidung, Fahrtkosten, Attestkosten etc.). Weiter entfernt auf dem Grundstück gab es zwar ein Warnschild „Vorsicht bissiger Hund“. Das sei jedoch nicht ausreichend, so das Gericht. Damit seien die Eigentümer des Hundes nicht ausreichend ihrer Verkehrssicherungspflicht nachgekommen.

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